Wie erreiche ich die Kunden in der „Digitalen Fußgängerzone“?

Durch die Digitalisierung ändert sich das Kundenverhalten und immer mehr Personen halten sich in der „Digitalen Fußgängerzone“ auf. Doch wo genau befinden sich eigentlich die Einwohner einer Stadt virtuell? Welche Begriffe geben sie in Suchmaschinen ein, um Informationen für alltägliche Lebenssituationen zu finden? Welche lokalen Websites werden von ihnen besucht? Und wie kann der Händler sie dort erreichen? Kann er die potentiellen Kunden sogar aus der digitalen Welt in sein reales Geschäft locken?

Unser kurzes Video klärt Sie über die „Digitale Fußgängerzone“ auf und gibt Ihnen Antworten auf die oben genannten Fragen. Wir zeigen Ihnen auch Lösungsansätze, wie Sie Kunden gewinnen könnten, die gar nicht nach Ihren Produkten suchen – mit Hilfe einer Art digitaler Litfasssäule.

"Viele Leute wissen gar nicht, was es in der eigenen Stadt alles zu kaufen gibt."

„Ein Großteil der Bevölkerung ist heimatblind. Viele Leute wissen gar nicht, was es in der eigenen Stadt alles zu kaufen gibt“, erklärt Prof. Dr. Peter Vieregge vom Forschungsinstitut für Regional- und Wissensmanagement der Hochschule BiTS. „Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass große Mengen der lokalen Suchen im Web nicht einkaufsbezogen sind. Die Einwohner suchen in Verbindung mit ihrer Stadt nach dem aktuellen Wetter, dem eigenen Fußballverein oder lokalen Veranstaltungen“, erläutert Vieregge.

Erste Forschungsergebnisse können in der Studie „Digitale Fußgängerzone Menden“ nachgelesen werden. Aktuell wird die digitale Fußgängerzone in der Modellkommune Lippstadt analysiert. Dort soll auch mit ausgewählten Händlern die „Digitale Litfasssäule“ getestet werden.