Das Labor & seine Mitglieder

Aktiv. Online. Handeln.

Stationärer Einzelhandel und Digitalisierung. Passt das zusammen? Um die Herausforderung der Digitalisierung im heimischen Einzelhandel anzugehen, wurde das Projekt Einzelhandelslabor Südwestfalen (Offiziell: Zukunftslabor Einzelhandel Südwestwalen 2020) ins Leben gerufen, welches durch die Europäische Union und das Land NRW gefördert wird.

Die beteiligten Projektpartner IHK Arnsberg, SIHK zu Hagen, Universität Siegen, Fachhochschule Südwestfalen und die private Hochschule BiTS Iserlohn möchten auf der Ortsebene den Status Quo analysieren und nach Lösungsvorschlägen suchen, wie sich der Einzelhändler das veränderte Kundenverhalten zu Nutze machen kann.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, den stationären Einzelhandel mit Workshops und Wissensvermittlung für eine eigene Cross- oder Omni-Channel-Strategie langfristig zu stärken.

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Unsere Partner

5 starke Partner an unserer Seite

  • IHK Arnsberg - Hellweg Sauerland & Südwestfälische Industrie- und Handelskammer

    Das Rezept für erfolgreichen Einzelhandel: Kundenwünsche erkennen und bestmöglich erfüllen. Das klingt zunächst einfach. Der Käufer möchte im Geschäft die gewünschten Waren finden oder sich nur inspirieren lassen. Die Beratung zu einem Produkt wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Durch das Internet werden die Anforderungen der Kunden aber weiter gesteigert: 24-Stunden-Verfügbarkeit der Ware, bequeme Recherche und Preisvergleich vom Sofa aus, direkter Verfügbarkeitscheck und Bestellung nach ...

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  • Universität Siegen (Marketing +)

    Im Fokus der wissenschaftlichen Untersuchungen der Universität Siegen unter Leitung von Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein steht vor allem die Frage, wie Technologien im Ladengeschäft sowohl den Händler (im Sinne eines besseren Kundenservices) als auch den Kunden (im Sinne eines umfassenden Einkaufserlebnisses) unterstützen ...

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  • Competence Center e-Commerce

    Das Team der FH Südwestfalen um Prof. Dr. Peter Weber und Lars M. Bollweg vom Competence Center E-Commerce wird, aufbauend auf einer Erhebung des aktuellen Stands der Digitalisierung im stationären Einzelhandel, E-Commerce-Handlungsoptionen herausarbeiten und in einen Methodenbaukasten überführen. Die gewonnen Erkenntnisse werden später den Händlern zum Kompetenzaufbau über Workshops und E-Learning-Angebote zur Verfügung gestellt sowie in Pilot-Projekten in der Praxis ...

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  • Forschungsinstitut für Regional- und Wissensmanagement gGmbH

    An der BiTS – Business and Technology School GmbH in Iserlohn – wird Prof. Dr. Peter Vieregge, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Regional- und Wissensmanagement gGmbH, mit seinem Team fünf zentrale Aspekte bearbeiten. Zunächst geht es darum, wie sichtbar ein stationäres Geschäft, zum Beispiel ein Schuhgeschäft, im Internet ist – auch im Vergleich zum Wettbewerber vor Ort. In dieser Messung können Einzelhändler erfahren, ob ihr Webauftritt tatsächlich die gesteckten Ziele ...

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27 Kommunen-Teilnehmer

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  • Altena
  • Arnsberg-Neheim
  • Attendorn
  • Bad Sassendorf
  • Brilon
  • Geseke
  • Gevelsberg
  • Hagen
  • Iserlohn
  • Lippstadt
  • Lüdenscheid
  • Marsberg
  • Meinerzhagen
  • Menden
  • Meschede
  • Möhnesee
  • Rüthen
  • Schmallenberg
  • Schwelm
  • Soest
  • Sprockhövel
  • Sundern
  • Warstein
  • Werdohl
  • Werl
  • Wetter
  • Winterberg
  • Wir haben unsere 27 Partnerkommunen gefragt...

    … was sie einzigartig macht, welche Herausforderungen der stationäre Einzelhandel vor Ort aktuell zu bewältigen hat und warum sie am Projekt Einzelhandelslabor Südwestfalen teilnehmen. Hier finden Sie die passenden Antworten und den jeweiligen Ansprechpartner der Kommune.

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    Wir haben unsere 27 Partnerkommunen gefragt...
  • Kommune: Altena

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Altena einzigartig?

    Die Innenstadt besteht aus einer einzigen langen Straße. Wer durch Altena spaziert kommt so auf jeden Fall an allen Geschäften vorbei. Hinter jedem Laden steht mindestens ein Mensch mit seinem Namen. Große globale Ketten, die das Bild anderer Städte vereinheitlichen, haben wir hier nicht. Dafür mehren sich Ateliers, Stöber- und Hobbyläden.

    Welchen Herausforderungen muss sich Altena, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Die für ehemals fast doppelt so viele Menschen ausgelegte Innenstadt wirkt schnell leer und bizarr. Neben der Konkurrenz durch größere Städte droht die globale Konkurrenz durch den Online-Handel.

    Warum nimmt Altena am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Wir möchten unsere Inhaber in der Innenstadt stärken und erhoffen uns konkrete Leitfäden, Impulse und Maßnahmen für die Akteure. Um nicht zum Opfer, sondern Nutzer neuer Online-Vertriebs- und Kommunikationswege zu werden.

    Altena Stadtmarketing e.V.

    Kontakt

    Altena Stadtmarketing e.V.

    Aleksandra Bacevic
    02352 / 209295
    stadtmarketing@altena.de

  • Kommune: Arnsberg-Neheim

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Arnsberg einzigartig?

    Engagierte Einzelhändler bieten mit ihren Angeboten ein „Einkaufszentrum unter freiem Himmel“. In idealer Weise ergänzen die Wochenmärkte mit ihren frischen Angeboten und ihrer besonderen Atmosphäre das lebendige Zentrum für die Region. Neben dem Hauptgeschäftszentrum Neheim finden sich weitere attraktive Einkaufsmöglichkeiten in den Ortsteilen Arnsberg, Hüsten und Oeventrop.

    Welchen Herausforderungen muss sich Arnsberg, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Der demografische Wandel in der Kundenstruktur, aber auch bei den Einzelhändlern, verbunden mit der Digitalisierung der Einkaufswelt, verändern die Anforderungen an den Einzelhandel – aber auch an die Zentren der Städte. Insbesondere die Konkurrenzsituation mit den globalisierten Mitbewerbern schafft Fakten zu Themen, wie Marktransparenz, Erreichbarkeit, Lieferfähig- und Schnelligkeit oder Preis, auf die sich der Einzelhandel, aber auch die Städte einstellen müssen.

    Warum nimmt Arnsberg am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Die beschriebene Situation stellt den Facheinzelhandel und die kleinen und mittleren Zentren vor großen Herausforderungen. Eine konkurrenzfähige Lösung ist für den einzelnen Händler, wie für einzelne Städte eine große Hürde. Daher macht es Sinn, eine Analyse der Ausgangssituation, erste Ansätze für eine wettbewerbsorientierte Lösung für den Handel und mögliche unterstützende Maßnahmen in den Zentren gemeinsam über das Projekt anzugehen.

    Wirtschaftsförderung Arnsberg GmbH

    Kontakt

    Wirtschaftsförderung Arnsberg GmbH

    Bernd Lepski
    02932 / 2012225
    Lepski@wfa.arnsberg.de

  • Kommune: Attendorn

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Attendorn einzigartig?

    Der Attendorner Einzelhandel ist von inhabergeführten Geschäften geprägt, sodass sich viele individuelle Boutiquen und Geschäfte finden. Kombiniert mit modernen Bauten und Einzelhandelsflächen in der östlichen Innenstadt, bietet der Altstadtkern kleine Gassen, altes Kopfsteinpflaster und einen einladenden Marktplatz am Sauerländer Dom.

    Welchen Herausforderungen muss sich Attendorn, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Die Hansestadt Attendorn muss sich – wie zahlreiche andere Innenstädte auch – einem veränderten Käuferverhalten stellen und wieder für den erlebbaren, stationären Einkauf begeistern. Gleichzeitig spielen Flächenverfügbarkeiten für neue Einzelhandelsflächen, die Erweiterung des Branchenmixes und die Schaffung von Aufenthaltsqualität eine große Rolle. Diese Aspekte sollen im Rahmen des integrierten Innenstadtentwicklungskonzeptes bis 2022 fokussiert und umgesetzt werden.

    Warum nimmt Attendorn am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Mit dem Projekt „Attendorner Webkaufhaus“, das im November 2015 eröffnet wurde, hat sich der Einzelhandel bereits mit der Digitalisierung und neuen Angeboten beschäftigt. Durch die Teilnahme an dem Einzelhandelslabor sollen zusätzliche Impulse für weitere zukunftsweisende Konzepte zur Stärkung des Einzelhandels gewonnen werden.

    Hansestadt Attendorn

    Kontakt

    Hansestadt Attendorn

    Kristin Meyer
    02722 / 64208
    k.meyer@attendorn.org

  • Kommune: Bad Sassendorf

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Bad Sassendorf einzigartig?

    Die Ortsmitte mit ihren Einkaufszonen Bismarckstraße und Kaiserstraße ist ein wichtiger Identifikationspunkt der Einwohner wie aber auch der Besucher in Bad Sassendorf. Bad Sassendorfs Profil als Kurort mit tiefen historischen Wurzeln zeigt sich gerade auch in der Ortsmitte. Die Ortsmitte ist als lebendiges Zentrum für Handel, Dienstleistung, Wohnen, Kultur und Freizeit hoch attraktiv und lädt zum Verweilen ein. Der Einzelhandelsbesatz ist als vollumfänglich anzusehen und bietet den Bürgern wie auch den Besuchern ein abgerundetes Angebot.

    Welchen Herausforderungen muss sich Bad Sassendorf, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Der Wandel der Kauflandschaft vom Ladengeschäft zum E-Commerce ist nicht zu leugnen. Die Verdrängung des klassischen Einzelhandels setzt sich seit geraumer Zeit fort. Auch Bad Sassendorf mit seiner, durch Inhaber geführte Geschäfte geprägten, Kauflandschaft muss sich diesem Wandel stellen und macht dies aktiv und konsequent.

    Warum nimmt Bad Sassendorf am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Neue Wege beschreiten, gewohnte Strukturen hinterfragen und sich neuen Gegebenheiten anpassen sind von je her Merkmale die Bad Sassendorf auszeichnen. Vom Projekt  Einzelhandelslabor Südwestfalen versprechen wir uns neue Ansätze, welche man durch kompetente Hilfe der beteiligten Partner eigenständig erarbeitet. Die direkte Beteiligung gibt uns die Möglichkeit nicht nur von Ergebnissen dritter zu lernen, sondern Resultate zu erzielen welche passgenau auf unsere und die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind.

    Wirtschaftsförderung Bad Sassendorf

    Kontakt

    Wirtschaftsförderung Bad Sassendorf

    Matthias Arndt
    02921 / 50530
    m.arndt@bad-sassendorf.de

  • Kommune: Brilon

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Ihrer Kommune einzigartig?

    In Brilon befinden sich viele inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte, die mit individueller Beratung überzeugen. Eine geringe Filialisierungsquote und kaum leerstehende Ladenlokale sorgen für viel Abwechslung im Sortiment. Zusätzlich lädt die historische Altstadt der alten Hansestadt Brilon mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zum Bummeln und Verweilen ein.

    Welchen Herausforderungen muss sich Brilon, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Das Käuferverhalten ändert sich immer schneller, was sich besonders bei den Ansprüchen der Kunden ans Sortiment bemerkbar macht. Der Internethandel ist eine Konkurrenz, die vor wenigen Jahren noch unbedeutend war und heute fast übermächtig erscheint. Hierauf gilt es Antworten zu finden.

    Warum nimmt Brilon am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Brilon nimmt am Projekt teil, um auf die genannten Veränderungen reagieren zu können. Wir erhoffen uns Ideen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Thema Internethandel. Aber auch neue Ideen, wie Innenstädte sich attraktiv präsentieren können.

    BWT Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH – Wirtschaftsförderung Brilon

    Kontakt

    BWT Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH – Wirtschaftsförderung Brilon

    Oliver Dülme
    02961 / 969920
    o.duelme@brilon.de

  • Kommune: Geseke

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Geseke einzigartig?

    Die Stadt Geseke bietet durch kurze Wege und zentral gelegene, ausschließlich kostenfreie Parkplätze und die verkehrsberuhigte Fußgängerzone eine exzellente Erreichbarkeit. Die große Funktionsvielfalt durch Fachgeschäfte, Cafes, nahe gelegene Behörden und Dienstleister, sowie die ansprechende Stadtgestaltung schaffen eine tolle Einkaufsatmosphäre. Zahlreiche, inhabergeführte Geschäfte zeichnen sich durch eine hohe Beratungskompetenz und guten Service aus.

    Welchen Herausforderungen muss sich Geseke, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Durch Onlinekäufe und ein größeres Warenangebot in größeren Städten im Umkreis sinkt die Frequenz in der Innenstadt. Auch die Filialisierung und Konzentrationstendenzen im Handel verursachen Einbußen beim nicht-filialisierten Einzelhandel.

    Warum nimmt Geseke am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind Ihre Erwartungen bzw. Ziele?

    Als Partner vor Ort möchte die Stadt Geseke einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des stationären Einzelhandels leisten. Ziel ist der Erhalt und die Stärkung der Einzelhandelsattraktivität unserer Innenstadt. Der stationäre Einzelhandel soll befähigt/unterstützt werden, Cross-Channel- Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Auch die Arbeitsplatzsicherung der im Einzelhandel Beschäftigten stellt einen wichtigen Aspekt dar.

    Stadt Geseke

    Kontakt

    Stadt Geseke

    Hermann Wulf
    02942 / 50039
    Hermann.Wulf@Geseke.de

  • Kommune: Gevelsberg

    Was macht Gevelsberg bzw. den Einzelhandel in Ihrer Kommune einzigartig?

    Die „City Gevelsberg“ zeichnet sich durch eine breite Angebotsvielfalt aus. Die rund 150 Einzelhandelsbetriebe entlang der modernen „Flaniermeile Mittelstraße“ sind mehrheitlich inhabergeführt. Eine sinnvolle Ergänzung bietet das reichhaltige gastronomische Angebot. Kostenloses Parken, ein City-Geschenkgutschein-System mit über 70 Annahmestellen und viele weitere Marketingmaßnahmen tragen zur Attraktivität des Einkaufsstandortes Gevelsberg bei.

    Welchen Herausforderungen muss sich Gevelsberg, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Trotz vieler Erfolge sind auch in Gevelsberg Frequenz- und Umsatzverluste wahrnehmbar, vielfach bedingt durch ein allgemein geändertes Verbraucherverhalten (Onlinekäufe, nachlassende Anbieterloyalität, Bequemlichkeit, Preissensibilität, Serviceansprüche etc.). Attraktive Konkurrenzangebote, z.B. große Einkaufszentren im Ruhrgebiet, spielen zudem eine spürbare Rolle. Es gilt, hierauf vor Ort individuelle Antworten zu finden, sei es in Form zeitgemäßer Sortimente, Warenpräsentationen und/oder Ladengestaltungen. Des Weiteren müssen in Zukunft deutlich mehr Geschäfte eine generelle Online-Präsenz einrichten bzw. diese verbessern und je nach betriebsindividueller Sinnhaftigkeit gezielte Online-Aktivitäten, z.B. in sozialen Netzwerken, vornehmen.

    Warum nimmt Gevelsberg am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Die meisten Händler haben verstanden, dass das Thema Online immer bedeutsamer wird. Genereller Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Finden erfolgversprechender Lösungen sind in diesem Zusammenhang zentrale Argumente für die Teilnahme Gevelsbergs am Projekt Einzelhandelslabor.

    ProCity Gevelsberg e.V.

    Kontakt

    ProCity Gevelsberg e.V.

    Frank Manfrahs
    02332 / 12307
    frank.manfrahs@procity-gevelsberg.de

  • Kommune: Hagen

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Hagen einzigartig?

    Zwei innerstädtische Center,  ausgewogener Mix von Filialisten und Fachgeschäften, breite Fußgängerzone und belebte ansprechend gestaltete Plätze schaffen Aufenthaltsqualität, gutes Veranstaltungsangebot und familienfreundlicher Weihnachtsmarkt, Kreativität im Einzelhandel wird deutlich im jährlichen Schaufensterwettbewerb.

    Welchen Herausforderungen muss sich Hagen, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Hagen ist eine „kleine Großstadt“ mit guten Angeboten, die ihre Stärken noch mehr hervorheben muss Centerkonkurrenz im Umfeld: Thier-Galerie Dortmund, RuhrPark Bochum, Sterncenter Lüdenscheid Online-Konkurrenz .

    Warum nimmt Hagen am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Stärkung des stationären Einzelhandels durch Nutzung der Online-Ressourcen, mehr fachliche Einblicke in das lokale Käufer/Konsumverhalten.

    HAGENagentur GmbH

    Kontakt

    HAGENagentur GmbH

    Chantal Dewit
    02331 / 8099943
    dewit@hagenagentur.de

  • Kommune: Iserlohn

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Iserlohn einzigartig?

    Gründerzeit, Jugendstil und Fachwerk prägen das Bild der Iserlohner City, und liebevoll gepflegte Fassaden bilden die stilvolle Kulisse für einen Einkaufsbummel. Die attraktive Mischung aus kleinen Fachgeschäften und bekannten Markenshops lädt ein, schon heute die Trends von morgen aufzuspüren. Insbesondere die außergewöhnlichen Ladenkonzepte rund um Wasserstraße und Dickem Turm wollen entdeckt werden und machen den Einkauf in Iserlohn spannend. Bunt gemischte Sortimente und viel Kreativität bieten urbanen Lifestyle. Im Ortsteil Iserlohn-Letmathe bildet die Hagener Straße ein eigenständiges Einkaufsquartier mit Boulevardpotenzial.

    Welchen Herausforderungen muss sich Iserlohn, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Iserlohn als großes Mittelzentrum steht vor der Aufgabe, in einer alternden Gesellschaft als „junge“ Hochschulstadt den Spagat zu meistern, sich den ändernden und in Teilen durchaus widersprüchlichen Ansprüchen der Menschen zu stellen. Das hohe Niveau an Versorgungs- und Lebensqualität der Stadt muss gehalten und weiter ausgebaut werden. Für den Einzelhandel bedeutet das konsequente Kundenorientierung und Abbildung dieser Vielfalt. Insbesondere für Iserlohn-Letmathe geht es um die dauerhafte Stabilisierung und Entwicklung des Nebenzentrums. Bei alledem müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung selbstverständliches Handwerkszeug werden.

    Warum nimmt Iserlohn am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Das Einzelhandelslabor ermöglicht es, auf wissenschaftlicher Grundlage ausgehend vom Status quo geeignete Handlungsoptionen für den einzelnen Händler aufzuzeigen. Dabei wird neben der „Multichannel“-Strategie auch der „echte“ Shop vor Ort Gegenstand der Analyse und dahingehend untersucht, ob er den zeitgemäßen Ansprüchen der Kundschaft entspricht.  Diese ganzheitliche Betrachtung wird andernorts beim Thema „Onlinehandel“ häufig ausgeblendet, hier aber nicht. Nach einer Sensibilisierung der Händlerschaft für Online-Themen, einhergehend mit entsprechender Information und Schulung, versprechen wir uns bei aller notwendigen Individualität der Ansätze im Ergebnis auch eine zukunftsfähige Option für eine gemeinsame Darstellung des Iserlohner Einzelhandels im Netz.

    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH

    Kontakt

    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH

    Thomas Junge
    02371 / 809411
    junge@gfw-is.de

  • Kommune: Lippstadt

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Lippstadt einzigartig?

    Attraktives Einzelhandelsangebot im Ambiente einer historischen Altstadt: Lippstadt punktet mit einem interessanten Mix aus namhaften Filialisten in der Fußgängerzone und reizvollen Angeboten inhabergeführter Geschäfte in den Nebenlagen. Mit einem Anteil von knapp 40 % gehört Lippstadt seit Jahrzehnten bundesweit zu den Einzelhandelsstandorten mit dem größten Textilangebot in der 1A-Lage. Dazu laden zahlreiche Cafés, Kneipen und Restaurants mit ihrem besonderen Flair während des Einkaufsbummels oder zum Tagesausklang am Abend zum Verweilen ein. Die hohe Aufenthaltsqualität in der historischen Innenstadt führt zu einer großen Anziehungskraft des „Venedig Westfalens“ auch bei Kunden aus den umliegenden Regionen.

    Welchen Herausforderungen muss sich Lippstadt, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Auch stark frequentierte Einkaufsstädte wie Lippstadt bleiben von Änderungen im Kaufverhalten im Zuge der steigenden Bedeutung des Onlinehandels und des immer größeren Stellenwerts von Smartphones im Alltag nicht verschont. Kunden sind heute nicht „Online-„ oder „Offline-Käufer“, sondern in der Regel beides gleichzeitig. Eine erforderliche „Multichannel-Strategie“, durch die Risiken dieser Veränderungen minimiert und Chancen genutzt werden können, lässt sich von inhabergeführten Einzelhändlern nicht so einfach umsetzen wie von nationalen oder internationalen Filialisten. Geschäftsinhaber müssen ihren eigenen „Königsweg“ finden und werden dazu nicht selten auf externe Unterstützung angewiesen sein. Herausforderung für die Kommune ist der Erhalt und der Ausbau der Aufenthaltsqualität, um den Erlebnischarakter des Innenstadtbesuchs über das Einkaufen hinaus zu fördern.

    Warum nimmt Lippstadt am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Das Einzelhandelslabor setzt sich mit zentralen Problemen des stationären Einzelhandels in Klein- und Mittelstädten auseinander und betrachtet dabei generelle Entwicklungen ebenso wie die Besonderheiten in den einzelnen Kommunen vor Ort. Unsere Erwartungen an das Projekt umfassen die Spanne von einer stärkeren Sensibilisierung der Geschäftsinhaber im Hinblick auf die Veränderungen im Kaufverhalten bis hin zur Generierung eines Instrumentariums, durch das sich mit einfachen Mitteln der „Königsweg“ jedes einzelnen Händlers vollständig oder zumindest in weiten Teilen identifizieren lässt.

    Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH

    Kontakt

    Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH

    Dr. Ingo Lübben
    02941 / 270-101
    info@wfl-lippstadt.de

  • Kommune: Lüdenscheid

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Lüdenscheid einzigartig?

    Erleben Sie selbst: Die zentrale Lage im südlichen Märkischen Kreis mit einem Einzugsbereich von bis zu 300.000 Einwohnern, den Vorteil einer „Großen Mittelstadt“ mit einem vollständigen Handels- und Dienstleistungs- und Gesundheitsangebot. Darin: Kleine, engagiert inhabergeführte Fachgeschäfte bis zum 100-Geschäfte Einkaufszentrum. Dazu:  Vielfältige Gastronomie, mittwochs und samstags großer Wochenmarkt, und die Innenstadtbereiche Knapper Str., Wilhelmstr., Stern-Center, Altstadt, Oberstadt. Direkte ÖPNV-Anschlüsse und Parken nah an allen Innenstadtbereichen.

    Welchen Herausforderungen muss sich Lüdenscheid, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Es droht die Reduzierung der Geschäftsvielfalt bis hin zur Vereinheitlichung des Angebotes. Dies bedeutet einen Rückgang der Versorgungsqualität – die Attraktivität der Stadt für Bewohner und Besucher sinkt. Dies wird dann auch in anderen Bereichen wie z.B. der Gastronomie spürbar. Die Lebens- und Aufenthaltsqualität der Stadt gilt es auf gehobenem Niveau zu halten.

    Warum nimmt Lüdenscheid am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele.

    Die Sensibilisierung der Händler für die Möglichkeiten der Verknüpfung des Geschäftes vor Ort mit den Elementen und Strategien der Digitalisierung. Information, Beratung und Anleitung mit konkreten Beispielen und Handlungsempfehlungen. Ziel ist die Stärkung der Position Lüdenscheids als regionale Einkaufsstadt.

    Stadt Lüdenscheid

    Kontakt

    Stadt Lüdenscheid

    Peter Treu
    02351 / 171133
    peter.treu@luedenscheid.de

  • Kommune: Marsberg

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Marsberg einzigartig?

    Ca. 1000 kostenfreie Parkplätze zentral und stadtnah, Geschäfte sind von dort aus fußläufig erreichbar, teilweise behindertengerecht. Nahezu jeder Fachbereich ist abgedeckt (Kindermode, Damen- und Herrenmode, Schuhe, Stoff-/Näh-/und Handarbeiten-Bedarf, Schuhreparatur, Orthopädieschuhe, Raumausstatter, Buchhandlung, Schreibwaren, Sport, Telekommunikation, Schmuck, Eisdiele, Cafés, Banken, Bäckereien, Bioladen, Metzger, Apotheken, Drogeriemarkt, Parfümerie, Haushaltswaren, Geschenkartikel, Brillenmode, Optiker, Hörgeräte, Sanitätshaus, Friseure, Reisebüro, Fahrradhändler …). Viele inhabergeführte Geschäfte bieten guten Service, gute Beratung und persönliche Ansprache. Sehr gute Verkehrsanbindung (Nähe zur B7 und gute Erreichbarkeit der A44). Eigener Bahnhof fußläufig erreichbar (Obere Ruhrtalbahn Hagen-Warburg/Kassel; ab Hagen, Warburg und Kassel IC/ICE-Anbindungen)

    Welchen Herausforderungen muss sich Marsberg, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Leerstände der Geschäfte in der Hauptstraße. Sehr geringe Ansiedlung neuer Einzelhändler. Demografischer Wandel, Bevölkerungsrückgang (Wer führt die Geschäfte weiter?). Wachstum der Bedeutung von Online-Handel und Digitalisierung. „Shopping-Touren“ in die nahegelegenen Städte wie Kassel, Paderborn oder Dortmund. Akute Herausforderung: Sanierung der Diemelbrücke 2017. Ärzte/Fachärztemangel.

    Warum nimmt Marsberg am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Ideen, Ansätze zu erhalten, Einzelhändler in der Innenstadt zu halten bzw. möglicherweise neue Einzelhändler anzusiedeln. Ideen, Ansätze für Projekte bekommen, mit denen mehr Kunden in die Innenstadt gelockt werden. Die Innenstadt den Bürgern vor Ort schmackhafter machen. Steigerung der Attraktivität der Innenstadt. Bessere Frequenzen schaffen. Höhere Bekanntheit des Einzelhandelsstandorts erreichen. Ideen bezüglich des Themas „W-Lan-freie Innenstadt“.

    Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e. V.

    Kontakt

    Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e. V.

    Patricia Bigge
    02992 / 8200
    info@stadtmarketing-marsberg.de

  • Kommune: Meinerzhagen

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Meinerzhagen einzigartig?

    In Meinerzhagens Innenstadt finden sich Geschäfte und Gastronomie für jeden Geschmack in einer Atmosphäre, die historisch-gewachsene Züge mit modernem Ambiente verbindet. Getragen wird dies durch eine moderne städtische Infrastruktur, gute Lebensbedingungen und wirtschaftliche Stabilität.

    Welchen Herausforderungen muss sich Meinerzhagen, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    In der Gesamtbetrachtung sieht sich die Meinerzhagener Innenstadt mit unterschiedlichen Problemlagen konfrontiert, die zum einen durch den Strukturwandel des Einzelhandels und zum anderen durch veränderte Kundenansprüche bedingt sind. Der Einzelhandel der Stadt Meinerzhagen kämpft mit der schwindenden Lust der Kunden aufs Shopping außerhalb der eigenen vier Wände. Darauf muss er als Gemeinschaft reagieren, um die bestehende hohe Qualität und Durchmischung der Angebote im direkten Shopping-Erlebnis ebenso wie online zu gewährleisten.

    Warum nimmt Meinerzhagen am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele.

    Die Stadtverwaltung Meinerzhagen will gemeinsam mit den Einzelhändlern die Zukunftsfähigkeit des hiesigen Handels stärken, um die Lebensqualität aufrecht zu erhalten, den Wirtschaftsstandort zu sichern und Meinerzhagen gleichermaßen als Mittelzentrum weiter auszubauen wie auf die Zukunft im Online-Handel vorzubereiten.

    Wirtschaftsförderung Meinerzhagen

    Kontakt

    Wirtschaftsförderung Meinerzhagen

    Katharina Suerbier
    02354 / 77164
    K.Suerbier@meinerzhagen.de

  • Kommune: Menden

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Menden einzigartig?

    Der Mendener Einzelhandel ist geprägt durch viele inhabergeführte Fachgeschäfte und eine hervorragende Gastronomie, alle gelegen im Herzen der Stadt mit attraktiver Fußgängerzone und angrenzendem historischen Altstadtbereich. In Kombination mit vielen Innenstadtveranstaltungen wird den Besuchern der Stadt ein abwechslungsreiches Einkaufserlebnis geboten. Einkaufen – Genießen – Erholen im Zentrum Mendens.

    Welchen Herausforderungen muss sich Menden, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Der Einzelhandel in Menden muss seine Qualitäten in den für die Kundinnen und Kunden wichtigen Qualitätsbereichen Produktberatung und Wohlfühlatmosphäre im Geschäft vermarkten, um ein wahres Einkaufserlebnis zu kreieren, das der Internethandel nicht bieten kann.

    Warum nimmt Menden am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Ziel sollte es sein, dass der kundenorientierte persönliche Service des Einzelhandels vor Ort mit einer den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden nach schneller Information gerecht werdenden Digitalisierung kombiniert wird, um den ortsgebundenen Einzelhandel in unserer Stadt zu stärken und zu sichern. Ideen, Workshops und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung des Einzelhandels sollten hierzu einerseits angeboten und andererseits genutzt werden.

    WSG Menden Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungs GmbH

    Kontakt

    WSG Menden Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungs GmbH

    Simone Korte
    02373 / 9031382
    simone.korte@menden.de

  • Kommune: Meschede

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Meschede einzigartig?

    Als lebenswerte Kreis- und Hochschulstadt positioniert sich Meschede mit guten Nahversorgungsmöglichkeiten. Der Einzelhandel besteht aus einer gesunden Mischung aus familiengeführtem Fachhandel und Filialisten. Einzigartig ist die Lage der Innenstadt unmittelbar an Henne und Ruhr. Die REGIONALE 2013 hat das Element Wasser in der Innenstadt erlebbar gemacht und ihr einen modernen Charakter mit Erlebniswert gegeben.

    Welchen Herausforderungen muss sich Meschede, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Insbesondere der demografische Rückgang, die zugenommene Mobilität der Kunden und das Thema Onlinehandel, aber auch teils unattraktive Flächenstrukturen stellen den Handel in Meschede vor Herausforderungen. Zudem kam in Meschede 2009 die Schließung des Hertie-Gebäudes, welches derzeit noch nicht reaktiviert werden konnte. Der ehemalige Frequenzbringer ist derzeit der größte Leerstand vor Ort. Mit der Fokus-Development AG steht jedoch ein Investor mit einem neuen Konzept bereit. Der künftige Magnetbetrieb muss in die bestehende Einzelhandelslandschaft integriert werden. Die fehlende Attraktivität des Angebotes vor allem für die junge Generation ist zudem eine Herausforderung.

    Warum nimmt Meschede am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Die Einzelhändler benötigen vor allem neue Impulse und eine Sensibilisierung für aktuelle und künftige Herausforderungen und Entwicklungen. Das Einzelhandelslabor bietet eine Plattform zum Austausch und zur Weiterentwicklung.

    Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Meschede

    Kontakt

    Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Meschede

    Christina Wolff
    0291 / 90249113
    c.wolff@meschede.de

  • Kommune: Möhnesee

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Möhnesee einzigartig?

    Die Lage zum Wasser. Durch diverse Baumaßnahmen (Städtebauförderung/Regionale 2013) in Möhnesee-Körbecke wurde wieder eine Sichtachse zum See hergestellt, parallel wurde auch die Brückenstraße als Bindeglied zwischen dem Ortskern und somit zum Einzelhandel infrastrukturell aufgewertet, sodass der neue Marktplatz in der Ortsmitte mit den umliegenden Einzelhändler an Attraktivität gewonnen hat. Flanieren vom Wasser zum Ortskern ist einzigartig im Kreis Soest!

    Welchen Herausforderungen muss sich Möhnesee, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Mit den o. g. baulichen Veränderungen hat der Einzelhandel einen Umsatzrückgang von 25% zu verzeichnen. Die große Herausforderung ist, die abgewanderten Stammkunden wieder an den Standort zu binden und Neukunden zu akquirieren.

    Warum nimmt Möhnesee am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Das Projekt Einzelhandelslabor wird sowohl vom Gewerbe Verein Möhnesee e. V. als auch der Gemeinde Möhnesee unterstützt, um neue Vertriebsstrukturen und Vertriebskanäle für die familiengeführten Betriebe zu erkennen und umzusetzen, sodass die Umsatzzahlen in den nächsten Jahren wieder das Niveau von den Vorjahren erreicht und sogar steigert.

    Wirtschafts- und Tourismus GmbH Möhnesee

    Kontakt

    Wirtschafts- und Tourismus GmbH Möhnesee

    Michaela Vorholt
    02924 / 9749243
    info@moehnesee.de

  • Kommune: Rüthen

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Rüthen einzigartig?

    Rüthen ist ein malerisches kleines Städtchen in dem die Historie greifbar und erfahrbar ist. Die Rüthener Altstadt kann der Besucher bequem zu Fuß erkunden. Eingerahmt wird die Altstadt von einer mehr als 3 km langen Stadtmauer mit einem traumhaften Blick in die Landschaft und die Ortsteile von Rüthen.  Das Einzelhandelsangebot ist natürlich nicht mit denen einer Großstadt vergleichbar, aber die Dinge des täglichen Bedarfs und einiges mehr findet  der Kunde hier.

    Welchen Herausforderungen muss sich Rüthen, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Die demographische Entwicklung und die Veränderungen durch den Online- Handel sind die Herausforderungen, denen sich Rüthen stellt.

    Warum nimmt Rüthen am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Den Veränderungsprozess im Handel aktiv anzugehen und die Chancen des Online-Handels für Rüthen zu nutzen.

    Stadt Rüthen

    Kontakt

    Stadt Rüthen

    Hubert Betten
    02952 / 818120
    h.betten@ruethen.de

  • Kommune: Schmallenberg

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Schmallenberg einzigartig?

    Der Einzelhandel in Schmallenberg und Bad Fredeburg ist geprägt durch seinen inhabergeführten Einzelhandel. Dieser hebt sich durch ein attraktives, individuelles Sortiment stark vom typischen Filialbesatz vieler anderer Städte ab. Zudem zeichnet er sich durch individuelle Beratung der Kunden aus. Ein Kunde ist hier nicht einfach nur eine Nummer, der Waren verkauft werden sollen. Kunden werden als Gäste begrüßt, denen fachmännische Beratung und ein positives Einkaufserlebnis zuteilwerden.

    Welchen Herausforderungen muss sich Schmallenberg, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Wie viele andere Kommunen müssen sich auch die Einzelhandelsstandorte Schmallenberg und Bad Fredeburg den Herausforderungen des Online-Handels stellen. Vor allem Produkte, die bisher überwiegend im Fachhandel gekauft wurden, wie Kleidung, Elektronik oder Haushaltsgeräte, werden heutzutage verstärkt im Internet nachgefragt. Hinzu kommt, dass sich Kunden in Fachgeschäften über Produkte informieren, diese jedoch im Nachhinein online kaufen („Beratungsklau“).

    Warum nimmt Schmallenberg am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Wir nehmen am Einzelhandelslabor Südwestfalen teil, um Anregungen und fachmännische Unterstützung für eine Weiterentwicklung der Einzelhandelsstandorte Schmallenberg und Bad Fredeburg zu erhalten. Unser Ziel ist es, den Einzelhandel für die Zukunft gut aufzustellen und Einzelhändler bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen.

    Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ)

    Kontakt

    Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ)

    Annabel Butschan
    02972 / 961153
    butschan@schmallenberg-unternehmen-zukunft.de

  • Kommune: Schwelm

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Schwelm einzigartig?

    Einzigartig sind die schmalen Gassen, historischen Schiefer- und Fachwerkhäuser im bergischen Stil und die vielen inhabergeführten Fachgeschäfte. Darüber hinaus führt der Jakobsweg durch die Innenstadt.

    Ein wichtiges Highlight ist die Christuskirche, die mit 1.200 Sitzplätzen die zweitgrößte evangelische Kirche Westfalens darstellt.

    Welchen Herausforderungen muss sich Schwelm, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Internethandel, Flächenexpansion des Lebensmittel- und des Möbeleinzelhandels (IKEA), räumliche Nähe zu div. Oberzentren, Leerstände, teilweise kaum Möglichkeiten bei Stadtfesten oder Märkten den hinteren Teil der Fußgängerzone mit Außenständen einzubinden. Durch die historischen Gegebenheiten der Innenstadt teilweise nicht barrierefreier Zugang zu den Geschäften

    Warum nimmt Schwelm am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Mit und nicht gegen den Internethandel arbeiten und den Handel dafür sensibilisieren, (Präsenz zeigen im Internet). Darüber hinaus die Unterstützung des städtischen Projektes „Neue Mitte“

    Werbegemeinschaft Schwelm

    Kontakt

    Werbegemeinschaft Schwelm

    Daniela Weithe
    02336 / 876661
    Weithe@wgschwelm.de

  • Kommune: Soest

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Soest einzigartig?

    Einkaufsbummel statt Großstadtrummel – Der gelungene Mix von attraktiven Filialisten und inhabergeführten Fachgeschäften bietet ein reichhaltiges Warensortiment. Neben der Haupteinkaufsstraße locken vielfältige kleine Einkaufsviertel.

    Welchen Herausforderungen muss sich Soest, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Herausforderungen sind, wie in andern Städten auch, die Digitalisierung und die Zunahme des Onlinehandels. Hier gilt es einzugreifen und diesen nicht als Konkurrenz, sondern als Chance zu sehen – die Attraktivität der Innenstadt muss den Einzelhandel mit einbeziehen, nicht als Schwerpunkt aufweisen.

    Warum nimmt Soest am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Austausch untereinander, Reflektion der IST-Situation, entwickeln gemeinschaftlicher, ganzzeitlicher Strategien.

    Wirtschaft & Marketing Soest GmbH

    Kontakt

    Wirtschaft & Marketing Soest GmbH

    Ricarda Reetz
    02921 / 66350013
    r.reetz@soest.de

  • Kommune: Sprockhövel

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Sprockhövel einzigartig?

    Sprockhövel verfügt über eine bipolare Stadtstruktur mit zwei ähnlich starken Einzelhandelszentren in den Ortsteilen Haßlinghausen und Niedersprockhövel. Beide Hauptgeschäftszentren bieten noch einen Branchenmix mit fast nur privaten Geschäften an, in denen vor allen Dingen Service „groß“ geschrieben wird. Das breite, qualitativ überdurchschnittliche Warenangebot der Geschäfte lässt kaum einen Wunsch offen. Die Einzelhändler haben sich zu Werbegemeinschaften zusammengeschlossen, dem Werbering Haßlinghausen und der Wirtschaftlichen Interessengemeinschaft Sprockhövel (WIS). Sie haben z.B. den Einkaufsbereich durch eine Möblierung (z.B. mit Bänken) aufgewertet und organisieren Veranstaltungen wie z.B. Stadtfeste, Nachtschlag, Trödel- oder Bauernmärkte im jeweiligen Ortsteil.

    Welchen Herausforderungen muss sich Sprockhövel, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Der Wettbewerbsdruck nimmt durch die Ansiedlung von Ikea und Outlet-Zentren in den gut erreichbaren Nachbarstädten sowie die steigende Anzahl von Onlinekäufen zu. Dabei erschwert die bipolare Stadtstruktur dem Einzelhandel Synergien zu erzielen. Zunehmende Verkehrsbelastung durch steigenden Durchfahrtsverkehr und knapper Parkraum wirken sich ungünstig aus.

    Warum nimmt Sprockhövel am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Die Stadt nimmt mit den Werbegemeinschaften am Einzelhandelslabor teil, um Nutzungsmöglichkeiten, einmal für die Werbegemeinschaften und auch für jeden Einzelnen im digitalen Wandel zu erfahren und evtl. dann zu testen.

    Stadt Sprockhövel

    Kontakt

    Stadt Sprockhövel

    Ingrid Döbbelin
    02339 / 917201
    doebbelin@sprockhoevel.de

  • Kommune: Sundern

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Sundern einzigartig?

    Sundern bietet ein abwechslungsreiches Einkaufserlebnis. Zahlreiche inhabergeführte Fachgeschäfte, bekannte Filialisten, schicke kleine Boutiquen und reizvolle Läden ziehen Tag für Tag Kundschaft nach Sundern. Die Sunderner Fußgängerzone ist kompakt und bietet viele kostenfreie Parkplätze in direkter Nähe zu den Geschäften. Kreativ gestaltete Veranstaltungen sorgen für eine sehr belebte Innenstadt, vor allem an den verkaufsoffenen Sonntagen.

    Welchen Herausforderungen muss sich Sundern, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Der Sunderner Einzelhandel kämpft mit erheblichen Umsatzrückgängen durch das geänderte Einkaufsverhalten seiner Kunden. 24 Stunden lang einkaufen können und das Online-Einkaufen durch den Kunden sorgen für fehlende Umsätze vor Ort in der Sunderner Fußgängerzone.

    Warum nimmt Sundern am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind Ihre Erwartungen bzw. Ziele?

    Die Sunderner Einzelhändler müssen sich mit dem Online Verkauf vertraut machen und am Ende auch diesen Verkaufskanal bespielen. Wir hoffen, dass das Projekt Einzelhandelslabor unsere Einzelhändler hierbei unterstützen kann.

    Stadtmarketing Sundern eG

    Kontakt

    Stadtmarketing Sundern eG

    Ann Kathrin Meier
    02933 / 9795913
    meier@sundern-sorpesee.de

  • Kommune: Warstein

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Warstein einzigartig?

    Die Stadt Warstein besteht aus neun sehr starken Ortsteilen. In allen Ortsteilen lohnt es sich, einen Spaziergang zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten (z.B. Alte Kirche in Warstein, Altstadt in Belecke) mit einem Bummel durch die Geschäfte zu verbinden.

    Welchen Herausforderungen muss sich Warstein, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    In allen Ortsteilen müssen die Zentren weiter belebt werden: Der Stadtbummel vor Ort und Ausgehen in hiesigen Restaurants und Kneipen muss wieder selbstverständlich werden – und zwar für Einheimische genauso wie für Touristen.

    Warum nimmt Warstein am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Der Trend zum virtuellen Einkaufen lässt sich nicht abwenden. Es hilft nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, vielmehr sollten wir aktiv nach Potenzial suchen, wie wir uns den Trend zunutze machen können. Beispielsweise durch eine Online-Präsenz, auf der sich potenzielle Käufer informieren und dann vor Ort kaufen. Oder durch ein Look-and-Feel-Angebot im Laden, und gekauft wird in der richtigen Größe online, aber mit Provision für den stationären Einzelhandel.

    Stadt Warstein

    Kontakt

    Stadt Warstein

    Sylvia Lettmann
    02902 / 81205
    s.lettmann@warstein.de

  • Kommune: Werdohl

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Werdohl einzigartig?

    Viele Werdohler Geschäfte sind noch inhabergeführt. Es sind wenig Filialisten vor Ort und dadurch ist der Einzelhandel sehr abwechslungsreich und einzigartig. Der Service in den Geschäften wird noch „groß“ geschrieben, was für Kunden aller Altersklassen von enormer Bedeutung ist. Die Geschäfte liegen nah bei einander. In der Innenstadt sind alle Geschäfte fußläufig erreichbar – ein Bummeln durch die Stadt ist also angenehm und unkompliziert.

    Welchen Herausforderungen muss sich Werdohl, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Was als Stärke angesehen wird – der einzigartige inhabergeführte Einzelhandel – ist letzten Endes auch deren Schwäche. Kann für die inhabergeführten Läden kein(e) Nachfolge(r) gefunden werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Läden schließen müssen. Das gilt es zu verhindern!

    Warum nimmt Werdohl am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Die Herausforderung mit dem Onlinehandel und seinen Anbietern wie Amazon.de, bonprix.de, otto.de, Zalando.de, etc. hinsichtlich der Preise und auch der Angebotsvielfalt mitzuhalten ist für die inhabergeführten Geschäfte kaum erreichbar. Jedoch gibt es andere Stärken, mit denen der stationäre Einzelhandel punkten kann – vor allem mit Kundenservice und der Möglichkeit vor Ort verschiedene Produkte „einfach mal anzufassen“. Wir wünschen uns, dass die Stärken des Werdohler Einzelhandels mit Hilfe des Einzelhandelslabor aufgezeigt und in die nächste Händler-Generation gebracht werden, damit diese die Vorteile des stationären Handels weiter verinnerlicht und „lebt“.

    Werdohl Marketing GmbH

    Kontakt

    Werdohl Marketing GmbH

    Andreas Haubrichs
    02392 / 5071028
    einzelhandelslabor@werdohl-marketing.de

  • Kommune: Werl

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Werl einzigartig?

    Die Werler Innenstadt besticht durch ihren historischen Stadtkern mit seinen zahlreichen Baudenkmälern, der Wallfahrtsbasilika, Museen, dem Kurpark und einem häufig noch inhabergeführten und besonders serviceorientiertem Einzelhandel.

    Welchen Herausforderungen muss sich Werl, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Wie auch andere Städte gleicher Größenordnung hat Werl mit dem Wandel im Einzelhandel zu kämpfen. Neue Handelsformen und verändertes Konsumentenverhalten haben für Veränderungen in der Werler Einzelhandelslandschaft gesorgt. Als Konsequenz sind neue Ideen und Konzepte für leerstehende Ladenlokale gefragt.

    Warum nimmt Werl am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Vom Projekt Einzelhandelslabor erhoffen wir uns, dass unsere Einzelhändler Unterstützung auf dem insb. für die kleinen Händler schwierigen Weg zur Digitalisierung erhalten; um im Wettbewerb mit dem Online-Handel, der zukünftig auch den Weg in den stationären Handel suchen wird, bestehen zu können.

    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung mbH Werl

    Kontakt

    Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung mbH Werl

    Adrian Gruschka
    02922 / 8007002
    info@gws-werl.de

  • Kommune: Wetter

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Wetter einzigartig?

    Die ausgesprochen gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und über den Ruhrtalradweg sowie das große kostenfreie Parkplatzangebot in Kombination mit der landschaftlich schönen Lage in unmittelbarer Nähe der Ruhr machen das Zentrum von Wetter (Ruhr) attraktiv. Die neu gestaltete Innenstadt mit ihren engagierten Händlern und vielen bunten Veranstaltungen laden auf einen Besuch ein.

    Welchen Herausforderungen muss sich Wetter, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Im Spannungsfeld zwischen dem Angebot der angrenzenden (Ober-)Zentren und dem wachsenden Online-Handel sowie der weiterhin stattfindenden Entwicklungsmaßnahme im Zentrum gilt es die (Innen-)Stadt lebendig zu halten und die Kunden an die vor Ort ansässigen Einzelhändler zu binden.

    Warum nimmt Wetter am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Um Strategien im Umgang mit dem Online-Handel entwickeln und damit den Handel vor Ort gut aufstellen zu können, ist es erforderlich die Möglichkeiten dieses Mediums zu verstehen und  anwenden zu können.  Die Erwartung an dem Projekt besteht daher darin, die Einzelhändler in die Lage zu versetzen, sich der fortschreitenden Digitalisierung nicht nur zu stellen, sondern diese aktiv gut nutzen und sich für die Zukunft gut aufstellen zu können.

    Stadt Wetter (Ruhr), Bürgermeisterbüro, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing

    Kontakt

    Stadt Wetter (Ruhr), Bürgermeisterbüro, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing

    Melanie Auras
    02335 / 840183
    melanie.auras@stadt-wetter.de

  • Kommune: Winterberg

    Was macht die Innenstadt bzw. den Einzelhandel in Winterberg einzigartig?

    Die vielen inhabergeführten Einzelhandelsbetriebe beleben durch ihre besonderen Sortimente die Innenstadt in Winterberg. Dazu kommt ein ausgewogener Mix aus Gastronomieangeboten und Einzelhandel, der zum Verweilen und Bummeln einlädt.

    Welchen Herausforderungen muss sich Winterberg, insbesondere der Einzelhandel, aktuell stellen?

    Aktuell, und deshalb haben wir uns auch dem Projekt angeschlossen, stehen wir vor der Frage, wie insbesondere der inhabergeführte Einzelhandel auf die digitale Transformation reagieren kann. Eine weitere Herausforderung ist eine Investition im Bahnhofsbereich, die 2017 zu einer Flächenmehrung von rund 1.000 qm Verkaufsfläche führen wird.

    Warum nimmt Winterberg am Projekt Einzelhandelslabor teil und was sind die Erwartungen bzw. Ziele?

    Wir erwarten uns wertvolle Hinweise zu einer angepassten digitalen Transformation im Einzelhandel. Letztlich geht es darum, trotz der Konkurrenz aus dem Internet, Menschen in die Innenstädte zu locken. Ohne Einzelhandel trocknen unsere Städte aus und verlieren an Attraktivität. Gerade in Südwestfalen kommt es doch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des steigenden Fachkräftebedarfs darauf an, die Innenstädte funktional und emotional zu stärken. Nur so bleiben wir sexy, versprechen ein Einkaufserlebnis und bleiben für die Menschen interessant und begehrenswert.

    Geschäftsführer Stadtmarketingverein Winterberg mit seinen Dörfern e. V.

    Kontakt

    Geschäftsführer Stadtmarketingverein Winterberg mit seinen Dörfern e. V.

    Michael Beckmann
    02981 / 925011
    michael.beckmann@winterberg.de

Projektstatus

Einzelhandelslabor Südwestfalen – der geplante Ablauf

Das Projekt Einzelhandelslabor Südwestfalen erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren (April 2016 bis März 2019) und gliedert sich in fünf Phasen:

Analysephase – ab April 2016

Wie tickt der Kunde am Point of Sale? Wie ist der stationäre Einzelhandel aktuell online? Welche Handlungsmöglichkeiten hat der Einzelhändler, durch Integration verschiedener Informations- bzw. Kommunikationskanäle eine verbesserte Wahrnehmung zu erzielen?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, erfolgte in der Analysephase (vorrangig April 2016 bis September 2016) u.a. eine Ist-Aufnahme des Digitalisierungsstandes des stationären Einzelhandels anhand ausgewählter Modellstädte in Südwestfalen. Das Competence Center E-Commerce der FH Südwestfalen befragte dazu vom 17. Mai bis 31. Juli über 240 Händler aus der Region. Während die Händler der Modellkommunen direkt vor Ort angesprochen wurden, konnten die Händler der übrigen 18 Partnerkommunen online an der Befragung teilnehmen. Die Auswertung der gesammelten Daten finden Sie hier.

Neben dem Digitalisierungsgrad werden auch das Kundenverhalten und der Kundenservice am POS (Point of Sale) beim Umgang mit digitalen Informationsangeboten in ausgewählten Ladenlokalen empirisch ermittelt. Die Universität Siegen hat je Modellkommune drei Modellhändler ausgewählt, die seit Juni 2016 in einer mehrstufigen Analyse näher untersucht werden. Kernfrage ist: „Wie können welche Technologien sinnvoll in welchem Umfeld eingesetzt werden?“ Im ersten Schritt führte die Universität Siegen mit den 27 Modellhändler persönliche und intensive Gespräche zum Thema digitale Anwendungen am POS durch. Seit August 2016 erfolgt mit Hilfe der Modellhändler eine Befragung der Kunden. Erste Ergebnisse der Befragungen werden in den Roadshows der Sensibilisierungsphase vorgestellt.

Das Forschungsinstitut für Regional- und Wissenschaftsmanagement gGmbH beschäftigt sich seit dem 1. April mit der Sichtbarkeit der Internetseiten der regionalen Einzelhändler. In ca. 50 Kommunen Südwestfalens wird dabei die Online-Reichweite von mehr als 3.000 Einzelhändler-Websites gemessen. Ziel ist es u.a. eine digitale Landkarte des Einzelhandels für die Region Südwestfalen zu ermitteln. Erste Erkenntnisse und Liveanalysen von Händlerwebseiten präsentiert das Forschungsinstitut im Rahmen der Roadshows der Sensibilisierungsphase.

Sensibilisierungsphase – ab Oktober 2016

In der Sensibilisierungsphase werden ab Oktober 2016 die Ergebnisse der Analysephase in Form einer Roadshow in den Kommunen vorgestellt.

Die Roadshow startete am 24. Oktober in den 9 Modellkommunen (Arnsberg-Neheim, Bad Sassendorf, Geseke, Hagen, Iserlohn, Lippstadt, Lüdenscheid, Menden und Möhnesee) und wird aktuell in modifizierter Form in den übrigen 18 Partnerkommunen (Altena, Attendorn, Brilon, Gevelsberg, Marsberg, Meinerzhagen, Meschede, Rüthen,  Schmallenberg, Schwelm, Soest, Sprockhövel, Sundern, Warstein, Werdohl, Werl, Wetter, Winterberg ) fortgeführt.

Neben dem Aufzeigen von Handlungsempfehlungen für die Kommunen bzw. Einzelhändler wird in den Veranstaltungen auch für eine Beteiligung von Einzelhändlern an der folgenden Workshop-Phase geworben.

Workshop-Phase – ab März 2017

In der Workshop-Phase wird mit den interessierten Einzelhändlern, Werbegemeinschaften und den Projektpartnern nach Lösungsansätzen für allgemeine bzw. ortsspezifisch geeignete Geschäftsmodelle gesucht.

Ab März 2017 tritt das Labor nun in die Workshop-Phase ein, bei der mögliche digitale Strategien näher unter die Lupe genommen werden. Insgesamt wird es in 2017 zehn Workshops/Exkursionen geben:

  • POS-Technologien kennenlernen und erleben 09.03.2017, Düsseldorf
  • Lokale Shoppingplattformen  20.03.2017, Lippstadt
  • Multi-, Cross- & Omni-Channel-Retailing 05.04.2017, Werdohl
  • Websiteerstellung und Pflege mit WordPress 27.04.2017, Meinerzhagen
  • Einführung in die Suchmaschinenoptimierung  05.05.2017, Soest
  • Innovative Einzelhandelskonzepte in Köln, 11.05.2017, Köln
  • Marketing-Automation, 12.09.2017, Werl
  • POS-Technologien/Applikationen kennenlernen und erleben 2.0, 11.10.2017, Iserlohn
  • Suchmaschinen Advertising mit Google AdWords, 17.10.2017, Menden
  • Social Media (Content/Storytelling/Kundenbindung), 15.11.2017, Attendorn

Die Workshops dienen auch dazu, einen möglichen Qualifizierungsbedarf in puncto Online-Wissen bei den beteiligten Unternehmen und Mitarbeitern zu ermitteln.

Qualifikationsphase – ab August 2017

Hier haben Unternehmer und Mitarbeiter die Chance, an Präsenz- und Online-Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen und so ihr Wissen rund um das Thema Digitalisierung zu vertiefen. Ebenfalls ist in dieser Phase der Aufbau eines Retail-Lab angedacht. Es ist vorgesehen, dem Händler virtuell anhand eines zuvor ausgefüllten Fragenkatalogs eine Strategieempfehlung sowie Entwicklungsperspektiven an die Hand zu geben. Darüber hinaus werden im Retail Lab relevante POS-Technologien erforscht.

Wiederholungsphase – ab Februar 2018

Ergänzend wird eine Wiederholungsphase angestrebt, über die später hinzutretende Kommunen und Unternehmen mit den Erkenntnissen des 1. Durchlaufs für eine zweite Sensibilisierungs-, Workshop- und Qualifizierungsphase erreicht werden sollen.

Abschlussbericht – ab Februar 2019

Die Erkenntnisse und Handlungsansätze des dreijährigen Prozesses werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst.